Pressemitteilung (Kurztext)

London – Ein Städtetrip

Die einst von den Römern gegründete Stadt ist heute eine pulsierende Metropole mit über 8 Millionen Einwohnern. Ralf Zöllner stellt in seiner Multivisionsschau neben den vielen historischen Gebäuden und Plätzen die verschiedenen Seiten der Metropole vor. Die Musikszene und die Kunst spielen eine große Rolle in London. Davon zeugen die vielen Theater, große Veranstaltungshallen, Kleinkunst im Freien und Museen von internationalem Rang. Ein Besuch bei Madame Tussaud, eine Fahrt im London Eye, auf der Themse oder dem Regents Canal sind nur einige Highlights. Besonders eindrucksvoll ist der Wechsel zwischen den ruhigen Ecken und dem lebhaften, hektischen London. So ist die Schau auch eine Reise in die jüngere Vergangenheit, wie zum Beispiel die des Beat und des Minirocks.

 

Pressemitteilung (Langtext)

London – Ein Städtetrip

Die einst von den Römern gegründete Stadt ist heute eine pulsierende Metropole mit über 8 Millionen Einwohnern. Millionen von Besuchern kommen unter anderem wegen den Shoppingmeilen, die in jedem Stadtteil anderes bieten, besuchen die vielen Museen (meist kostenlos), genießen die Musicals im Westend (ein kaum erfassbares großes Angebot) oder schwelgen immer noch in den Erinnerungen an die gute alte Zeit des Beat.

Die meisten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kennt man aus vielen Berichten im Fernsehen. Gesehen haben sollte man Westminster mit Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey und dem Buckingham Palace. Etwas weiter die Plätze, wie Piccadilly Circus, Trafalgar Square und Leicester Square ein Muss für jeden Besucher. Natürlich gehören die St. Paul’s Cathedral und der Tower mit Tower Bridge zu den Dingen, die man innerhalb von 2 bis 3 Tagen sehen sollte. Doch in meiner Reportage tauche ich tiefer in die Stadt ein und verbinde das Bekannte mit vielen weniger bekannten Ecken Londons.

Nehmen wir zum Beispiel Camden, ein Viertel mit vielen witzigen und skurrilen Geschäftsfassaden und dem bekannten Camden Market. Hier herrscht ein multikulturelles Treiben, wo die Alternative-Scene zu Hause ist und Amy Winehouse lebte und starb. Unübersehbar ist der Regents Canal, ein schon sehr altes Kanalsystem, auf dem die Canal Boat Touren angeboten werden. Gestartet wird in Camden und in Little Venice steigt man aus. Interessant wegen seiner vielen Hausboote. In der Nähe (mit der Underground) finden wir die berühmte (Beatles-) Abbey Road.

London bietet Parkanlagen ohne Ende. Die bekanntesten sind der Hyde Park mit Speaker’s Corner, Regent’s Park und Primrose Hill. Sie bieten viel Ruhe und gleichzeitig eine Fülle von Aktivitäten. Straßen mit bekannten Namen, ruhige Wohnviertel mit eleganten Häusern und soziale Brennpunkte gehören ebenso zu London wie die unzähligen Veranstaltungen in der O2 Arena in Greenwich, in den Museen und Hallen in Southbank, im Barbican Komplex.

Die gute Nachricht: Die meisten Museen Londons kann man kostenlos besuchen. Dabei tragen sie so berühmte Namen, wie das British Museum, die Tate Gallery, die National Gallery, das Science Museum, das Natural History Museum und das Victoria and Albert Museum. Die Einkaufsstraßen, wie Oxford Street, Bond Street, Carnaby Street, Sloane Street und viele andere, sind dagegen nur bedingt kostenlos. Man darf eben nichts kaufen.

Dazu ist London ein Schmelztiegel verschiedener Nationen. Auch gut 40000 deutsche Einwohner leben und arbeiten hier, erfahre ich im deutschen Pub „Zeitgeist“. Das Pub (nicht der Pub) serviert deutsches Essen und deutsches Bier. Daran erfreuen sich auch die Briten. Deutsche Touristen kommen hier eher gezielt hin, denn das Haus liegt abseits der Massenströme. Einfacher zu finden ist „Herman Ze German“ nahe dem Trafalgar Square. German Wurst und selbstgemachte Spätzle schätzen viele Briten in ihrer Mittagspause. Wer etwas gehobener speisen möchte geht ins „Rules“, Londons ältestes Restaurant in der Maiden Lane. Typisch britisch ist das älteste Fish and Chips Lokal „Rock and Sole Plaice“ in der Endell Street. Alles in der Nähe von Covent Garden Market.

Damit ist es aber noch nicht genug. Folgen wir den Fragen „Wo ist eigentlich Old Bailey?“ oder „Wo ist die Bank of England“ oder „Wo ist die Temple Church aus dem Film ‚The Da Vinci Code‘?“ oder „Was wurde aus den alten Werftanlagen von Canary Wharf?“.

Über London gibt es viele Geschichten und fast jeden Tag wird eine neue hinzugefügt. Hier prallt historisches auf modernes Ambiente, Armes trifft Reiches, strahlender Glanz tritt an gegen Dreck, ein moderner Schmelztiegel mit alten Traditionen. Eine Stadt voller Widersprüche und dann doch wieder harmonisch in eleganter Architektur.

Ich habe versucht dies alles einzufangen und stelle einen umfangreichen Querschnitt in meiner neuen Multimediaschau in Bildern vor. Ergänzt mit einigen Filmsequenzen in HD.