NEU! Jetzt die Reisereportage "Portugals Nordwesten - Von Lissabon nach Porto" buchen - Mehr Informationen unter Multivisionen/Portugals Nordwesten

Womo Test Reise nach Trier und Luxemburg

with Keine Kommentare

18. Mai 2019 Übernahme und Beladen des Forster T738 QB

Als um 12 Uhr das Telefon klingelte bekamen wir die die Info, dass unser Wohnmobil abholbereit ist. So erschienen wir zum verabredeten Zeitpunkt um 15 Uhr in Burscheid bei unserem Vermieter Bergische Wohnmobile GmbH. Wir wurden freundlich begrüßt und in der Folge wurden die Führerscheine geprüft, die Kaution (1000,00 €) übergeben und noch ein paar Kleinigkeiten geklärt.

Forster T738QB
Unser Test Womo

Danach folgte die obligatorische Einweisung ins Fahrzeug. Zuerst wurden die vorhandenen Schäden protokolliert, die sich aber im Rahme des Üblichen bewegten. Dann folgten die Erklärungen zum Fahrzeug, dem Innenausbau, dem Kühlschrank, das Kochfeld, die Truma Kombi Heizung, das Display für die Anzeige der Batterieladung, Einschalten der Wasserversorgung und dem Wasser- und dem Abwasserstand, Licht außen und Stromversorgung innen usw. und so fort. Es war für uns Womo-Neulinge eine ganze Menge Stoff. Zu unserem Glück wurden die Erklärungen auch mit Erfahrungen aus der Womo-Praxis ergänzt, so dass sie uns später noch nützlich sein sollten.

Im Außenbereich folgten die Erklärungen zu den Anschlüssen und den diversen Klappen. Im Einzelnen ging es um die externe Stromversorgung, die Handhabung der Gasflaschen, dem Umgang mit der Toilettenkassette und dem Auffüllen des Brauchwassertanks. In der Garage befanden sich Euroboxen mit Kabel, Wasserschlauch, Gießkanne, Spüleimer, Campingmöbel und dem notwendigen Haushaltskram. Aber wo wurde das 7,38 m lange Gefährt betankt? Die Tanköffnung war nun wieder ganz clever hinter der Fahrertür versteckt.

Aus der veranschlagten Stunde war nun einiges mehr geworden und uns brummte der Schädel vor lauter Informationen. Unser Auto konnten wir beim Vermieter stehen lassen und so waren wir froh endlich On The Road zu sein. Allerdings waren es erst einmal nur die 25 km bis nach Hause. Dort folgten noch die Beladung und das Abstellen des Fahrzeugs, was bei der Länge schon einen speziellen Platz benötigte.

19. Mai 2019 Fahrt nach Trier und Spaziergang durch Trier (Wohnmobilstellplatz Treviris)

Gullideckel
Damit jeder weis in welcher Stadt er sich befindet

Nun soll es losgehen. Das lässt sich so leicht sagen, aber in der Realität sind doch noch einige Dinge zu tun. Zuletzt kamen die Technik und die Lebensmittel an Bord. Um 11:30 Uhr konnten wir dann endlich starten. Nicht ohne Einweiser, aber das versteht sich bei der Größe des Fahrzeugs schon von selbst. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die A3 und folgten unserem „Hans Hans“. Nach einer guten Stunde machten wir Halt an der Raststätte Brohltal und starteten den Trip mit leckerem, ungesundem Essen.

Porta Nigra
Das Ziel der Touristen ist die Porta Nigra

Um halb vier erreichten wir den Parkplatz an der Ascoli Piceno Straße in Trier. Von hier aus starteten wir erst etwas unkoordiniert (weil ich mich bewusst nicht intensiv auf den Trip vorbereitet hatte), konnten aber bei einer Kaffeepause den Weg zur Porta Nigra erfragen. Danach lief alles ganz einfach. Erste Bilder von der Porta Nigra, dann folgte der Dom, der Marktplatz und die Konstantin Basilika. Zum Abschluss gab es an der Basilika im Restaurant Vianotta Basilika das längst erlaufene Abendessen. Hilfreich war natürlich auch der Offline-Stadtplan von Trier. So fanden wir nach dem Spaziergang durch Trier auch zügig zu unserem Womo.

Trierer Dom
Eine der Sehenswürdigkeiten in Trier ist der Dom

Letzte Aktion des Tages war nun die Fahrt zum Reisemobilpark Treviris, in den Moselauen. Dort waren noch viele Stellplätze frei. Nach dem Ziehen der Campingkarte, öffnete sich die Schranke und wir suchten uns unseren Platz. Mittlerweile war es 20 Uhr und zum Glück musste das Wohnmobil nur noch in Waage gebracht werden. Bis 22 Uhr lärmte es noch vom Rummelplatz nebenan und auf das Dach prasselte der Regen. Jedenfalls waren wir alle hundemüde und so ging es früh ins Bett.

20. Mai 2019 Dunkle Wolken über Trier und Rummelplatz

Die Nacht über hatte es geregnet, der Morgen begann mit dunklen Wolken, aber es war trocken. Für uns war die erste Nacht in fremden Betten angenehm und wir freundeten uns so langsam mit unserem Gefährt an. Da ich früh wach war, ging ich den knappen Kilometer bis zum Kaufland und kaufte Milch und Brötchen für das Frühstück. Danach ging es an der Mosel entlang über die alte Römerbrücke in die Stadt.

Marktplatz Trier
Der Marktplatz ist immer gut besucht

Der Weg führte uns weiter zum Viehmarkt, wo in einem modernen Gebäude durch die großen Glasfenster Triers älteste Römertherme zu sehen ist. An einem hübschen Brunnen (stellt die Trierer Handwerke dar) ging es zum Marktplatz. In einem ständigen Wechsel zwischen Ruinen wie auch erhaltene Gebäude der Römer und der Architektur bis ins Heute steht Trier für lebendige Geschichte par Excellence. Ich konnte die Kamera kaum in Ruhe lassen, so viele Eindrücke galt es einzufangen. In der Konstantin Basilika wurde in Kaiserzeiten eine evangelische Kirche eingerichtet, die ich besuchte, ohne dort Aufnahmen zu machen. Das kurfürstliche Palais schließt sich unmittelbar an. Davor erstreckt sich der Palastgarten, an dessen Ende die Ruine der römischen Kaisertherme liegt.

Trierer Ampel
Nur hier gibt es Karl Marx als Ampelmännchen

Unsere Mittagspause verbrachten wir im gleichen Restaurant wie am Abend zuvor. Teils wegen dem drohenden Gewitter und teils mangels Alternativen in der unmittelbaren Umgebung. Nach dem Essen klarte es auf und wir besuchten das Amphitheater. Sehr beeindruckend waren die Reste der unterirdischen Räume und Gänge. Darüber hinaus erfährt man viel über die Anlage durch Schautafeln und Toninstallationen.

Römerbrücke Trier
Über die Römerbrücke fahren heute Autos

Zum Womo war es gefühlt ein langer Weg, aber unsere Energie reichte dennoch für einen Besuch des Rummelplatzes. Zum Schluss des Tages noch ein bisschen Spaß und dann waren wir doch recht müde.

Fazit Reisemobilpark Treviris, Trier:

Treviris
Campingplatz und Wohnmobilstellplatz Treviris in Trier

Der Stellplatz ist gut zu erreichen und auch ausgeschildert. Am Eingang steht man vor einer Schranke und muss eine Karte ziehen. Das ist aber wie auf Parkplätzen und in Parkhäusern. Dann sucht man sich einen Platz und schließt sein Womo an der Stromsäule an. Kein Strom, kein Problem. Spätestens jetzt lädt man die Karte am Automaten auf. Der befindet sich an der Hütte direkt am Eingang. Strom bekommt man durch Auswählen der Steckdose und dem Vorhalten der Karte an der vorgesehenen Stelle der Stromsäule. Die Wahl der Strommenge wählt man durch wiederholtes Vorhalten der Karte und kostet 0,70 € pro KWh. Ähnlich ist es bei den Duschen (1,00 € ca. 3 Min.) und dem Frischwasser (0,10 € je 10 Liter), die Entsorgung und die Toiletten sind frei. In den Toiletten befindet sich kein Papier, es ist ein Waschbecken vorhanden, aber ohne Seife und Handtuch. Der Platz und die Anlagen sind sauber, aber von der Sauberkeit der Nutzer abhängig. Das Womo wird auf Gittersteinen abgestellt, die Wege sind geteert und zwischen den Parzellen sind Bäume gepflanzt. Tagespreis ist 10,30 € und beinhaltet die städtische Beherbergungsgebühr. Wir haben für 2 Tage mit Strom 25,40 € bezahlt. Nebenan befindet sich der zugehörige Campingplatz mit Einkehrmöglichkeiten am Eingang.

Damit ist die Reise noch nicht zu Ende. Lest in einem weiteren Blogbeitrag wie es uns in Luxemburg ergangen war.

Hier geht es zum 2. Beitrag unserer Reise

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.