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Womo Test Reise nach Trier und Luxemburg (Der Abschluss)

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23. Mai 2019 Langsam geht es nach Hause

Der letzte Tag in Luxembourg begann früh. Nach dem Frühstück wurden die rumstehenden Dinge möglichst sicher verstaut, dann übte ich mich im Entleeren der Toilettenkassette (war nicht so schwer) und zum Schluss musste noch das Abwasser entsorgt werden. Das Wohnmobil über der Ablassstelle so zu platzieren, dass man nur das Ventil öffnen musste, wollte nicht so recht funktionieren. Ein anderer Camper gab uns den Rat es mit einer Schüssel zu versuchen, was ich dann auch tat. Das war dann auch etwas zeitaufwendiger, funktionierte aber. Die Campingkarte und der Stromadapter wurden in der Rezeption abgegeben mit dem Versprechen sicher noch einmal oder mehr hier vorbei zu schauen.

Gegen 11:00 Uhr konnte ich unser Fahrzeug endlich in Richtung Heimat bewegen. Das erste Ziel war Mendig mit dem Lava Dome, das ist eine Informationsstelle über Vulkantätigkeiten in der Eifel und der ganzen Welt. Vorher machten wir eine kurze Pause in der kleinen Raststätte Eifel Ost. Mit einer Menge an Informationen verließen wir den Ort und fuhren direkt zurück nach Köln. Zum Tagesabschluss wurde das Wohnmobil wieder von unseren Sachen befreit und danach an geeigneter Stelle abgestellt.

24. Mai 2019 Rückgabe des Forster T738 QB

Für die Abgabe des Wohnmobils fuhren wir rechtzeitig los. Aber da ich nach Burscheid nach meinen Vorstellungen versuchte zu fahren und das Navi anderer Meinung war, landeten wir doch wieder auf der Autobahn und es wurde knapp in der Zeit. Vor der Abgabe tankte ich direkt in Burscheid und die Verzögerung befand sich noch im akademischen Viertel. Alles gut. Die Rücknahme war auch unkompliziert und ein anderes für uns besser geeignetes Modell bekamen wir auch noch vorgestellt. Die Kaution erhielten wir gleich nach dem Abschluss der Überprüfung des Fahrzeuges wieder. Die Bergische Wohnmobile GmbH ist zwar überschaubar groß, hat aber einiges an Fahrzeugen von Adria und Forster im Angebot. Wir konnten uns gut beraten fühlen und waren letztlich sehr zufrieden. Unser Womo Test war damit für uns ein voller Erfolg.

Fazit Lightning Lion Forster T738QB:

Forster T738QB
Unser Test Womo

Das Fahrzeug ließ sich gut fahren und war gut ausgestattet. Die Motorisierung war mit 148 PS gut genug, um auch noch am Berg zu beschleunigen. Hervorzuheben ist bei Wohnmobilen generell die erhöhte Sitzposition. Neben den normalen Fahrgeräuschen waren Klappern und Knatschen weitere Geräusche. Das Design des Aufbaus war recht gefällig und hatte einiges zu bieten, wie zum Beispiel das Bad. Dies liegt zwischen dem Schlafraum und dem Wohnbereich und kann nach beiden Seiten abgetrennt werden. Die Dusche hat einen eigenen Bereich im recht geräumigen Bad. Obwohl das sehr angenehm zu sein scheint, gibt es andere Fahrzeuge, die auf kleineren Raum den gleichen Komfort bieten. Diese sind damit im Vorteil, wenn es um die Alltagstauglichkeit geht, weil sie dann nicht 7,38 m lang sind. Mein persönlicher Eindruck war, dass es nicht genügend Stauraum im Innenbereich gab. Sicher kann für längere Fahrten auf die Garage als Stauraum zurückgegriffen werden, Im Schlafbereich hätte ich mir anstelle eines großen Bades doch eher einen Schrank gewünscht. Der Tisch und die Sitzbänke könnten schlanker sein, was mehr Platz im Womo geben wird. Außerdem ist mir ein Tisch mit einem Auszug an der Seite lieber. Aber genug genörgelt, denn im Grunde hatten wir uns nach 1 – 2 Tagen sehr gut eingelebt. Es gibt an jedem Fahrzeug etwas zu verbessern.

Die Mietkosten in Relation zur Reise mit PKW und Hotel

  • Die Wagenmiete betrug 699,00 € (als Angebot für 6 Tage und inklusive der 125,00 € Bereitstellungsgebühr).
  • Senken des Selbstbehalts auf 250,00 € kostete 53,40 €.
  • Die Endreinigung kostete 85,00 €.
  • Das sind zusammen: 837,40 €

Da der 1. Tag nur Abholung und Beladung des Fahrzeuges und der letzte Tag der Abgabetag war, wurde das Fahrzeug für den eigentlichen Zweck nur 4 Tage genutzt. So ergibt sich ein Tagespreis von 209,35 €.

Mit dem eigenen PKW und Hotel hätten wir also in sehr guten Hotels übernachtet.

Das lass ich jetzt so stehen, denn das war uns bewusst und auch gewollt. Wir wollten unbedingt das Gefühl des Reisens und Übernachten in einem Wohnmobil erfahren und daraus unsere Schlüsse ziehen. Unser Fazit fällt damit positiv aus und heißt „Daumen hoch“ für die Freiheit, die ein Wohnmobil bietet.

Nehmt es nur als Hinweis, dass der Tagespreis von 79,00 € oder wie bei uns die 99,00 € günstig erscheinen, aber die zusätzlichen Kosten den Preis bei kurzen Reisen nochmal erhöhen. Ist ja auch logisch. Ferner muss man bedenken, dass man ein Wohnmobil nicht morgens bekommt und abends abgibt. Das sollte man schon in der Planung mit einbeziehen. Nun hoffe ich, dass meine Angaben dem einen oder anderen helfen werden.

Verfolgen Ralf Zöllner:

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Curious Info 5/2019 veröffentlicht.

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