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Zölli on tour – Er ist da

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Noch steht der “Zölli” bei Kompanja in der Halle


Die lange Wartezeit von gut einem Jahr ist vorbei. Endlich konnten wir unseren Renault Trafic abholen.
Den Ausbau zum Camper-Van hatte Kompanja termingerecht und perfekt ausgeführt. Zunächst können wir am Fahrzeug und beim Ausbau nichts beanstanden. So soll es auch bleiben, aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob alles weiterhin perfekt bleibt und sich nicht noch irgendwo unbemerkte Macken eingeschlichen haben.

Das neue Fahrzeug anmelden


Nun der Reihe nach. Bei unserem letzten Besuch bei Kompanja hatten wir bereits einen ersten Blick auf „unser“ Fahrzeug werfen können. Natürlich steigerte das die Vorfreude. Aber da war im Vorfeld doch noch einiges zu tun. Zunächst brauchten wir Nummernschilder und das war dann einfacher als gedacht. Bei der Suche nach der Kfz-Zulassungsstelle Köln, stießen ich auf eine Anzeige, die die Reservierung eines Wunschkennzeichens versprach. Das Formular war dann auch entsprechend einfach und online auszufüllen. Ein paar Tage später waren beide Kennzeichen geliefert und wir konnten rechtzeitig zur Zulassungsstelle fahren.
Auf dem Weg dorthin wurde ein kleiner Stein auf unsere Windschutzscheibe geschleudert. Eine Schrecksekunde für uns, aber die Scheibe hielt. Nach dem Abstellen unseres Fahrzeuges auf dem Parkplatz der Zulassungsstelle schauten wir uns den Schaden an der Scheibe selbstverständlich erst einmal an. Dort war aber zunächst kein Schaden zu entdecken. Dann ging es mit den Unterlagen und den Kennzeichen unter dem Arm zur Anmeldung. Einen Tag vor Weiberfastnacht hatten wahrscheinlich viele kein Interesse an langen Schlangen, denn die Schlange vor der Anmeldung war überschaubar. Die beiden Damen spulten auch dementsprechend routiniert ihren Text ab und vergaben abschließend eine Wartenummer. Nach einer guten Viertelstunde waren wir dann an der Reihe. Alles hatten wir mitgenommen, nur die Nummer unserer Kennzeichenreservierung lag ausgedruckt zu Hause. Aber wir sind ja modern und so fand sich die Nummer in den Mails auf meinem Smartphone. Nun bekamen wir eine Wartenummer und setzten uns danach in den dafür vorgesehenen Wartebereich. Es verging eine ziemliche Weile und dann war auch unsere Nummer auf den großen Anzeigetafeln zu sehen.
Bei der zuständigen Sachbearbeiterin mussten wir erfahren, dass unser Fahrzeug erst im ersten Stock bei einer anderen Abteilung angemeldet werden müsste, da es sich um einen Fahrzeugausbau mit Sondergenehmigung handelte. Das versuchte sie auch der Kollegin an der Anmeldung klar zu machen, die aber anderer Meinung war. Wieder an ihrem Schreibtisch telefonierte sie daraufhin mit anderen Kollegen, bekam die gewünschte Auskunft und gab uns die Zimmernummer für den ersten Stock mit auf dem Weg. Zum Glück konnte uns dort sofort geholfen werden. Wieder im Erdgeschoss mussten wir noch etwas warten und bekamen bei der nächsten Sachbearbeiterin endlich die notwendigen Plaketten (auch die Umweltplakette) Nachdem wir bereits für die Sondergenehmigung etliche Euro in der ersten Etage bezahlt hatten, wurden wir auch hier wieder zu Kasse gebeten. Kurz gesagt verbrachten wir 2 Stunden in der Zulassungsstelle und hatten mit den beiden Schildern über 200,00 € ausgegeben.

Kompanja in Brühl

Auf geht’s. Wir holen bei Kompanja unseren “Zöli” ab.

Renault Trafic abholen, Renault Scenic abgeben

Neun Tage später war es dann endlich soweit und wir waren überpünktlich bei Kompanja. Sven öffnete uns die Tür und nahm uns mit in die Halle, wo unser Fahrzeug stand. Dann erhielten wir eine ausführliche Erklärung, wie wir sie noch bei keinem Neuwagenkauf erlebt hatten. Alles war vorbereitet und die Vorstellung des Fahrzeuges in lockerer Atmosphäre machte schon richtig Lust auf den Trafic. So dauerte das Ganze gute 2 ½ Stunden bis wir mit unserem „Neuen“, den wir Zölli nennen, vom Gelände fahren konnten.
Die Fahrzeugübergabe beinhaltete die einzelnen Punkte des Auftrages, die Sven in ihrer Bedeutung und Funktionsweise ausführlich erläuterte. Ich hatte mir ein paar Fragen mitgenommen und dabei auch Anregungen anderer Camper berücksichtigt. Nachdem Sven alles mit einer Engelsgeduld beantwortet hatte, gab er uns die Garantikarten und Bedienungsanleitungen für die eingebauten Geräte. Nun war uns klar, dass uns der Lesestoff in naher Zukunft nicht ausgehen würde. Bis dahin hatten wir immer noch das Gefühl mit Kompanja die richtige Wahl getroffen zu haben.
Endlich konnte ich den Trafic besteigen und aus der Halle fahren. Wir bekamen noch eine weitere Kompanjatasse, so dass wir unterwegs drei gleiche Tassen haben werden. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Kompanja und das nicht nur für die Tasse.

Hier der Link zu Kompanja.

Dann ging es mit 2 Fahrzeugen weiter zum nicht weit entfernten Autohaus Barthel. Dort meldeten wir uns wie üblich am Empfang und es wurde nach unserem Ansprechpartner, Herrn Berk gesucht – mittlerweile waren wir in der Mittagspause angekommen. Natürlich mussten wir den Steinschlag (siehe oben) erwähnen, was aber nur Zeit kostete und beiden Seiten keine weiteren Probleme bereitete. Da die Abwicklung über die Versicherung erfolgen wird, sollte es für die Werkstatt nur von Vorteil sein. Die Kooperation von Kompanja mit dem Autohaus Barthel stellte sich für uns als äußerst positiv und effizient dar. Wir waren an diesem Tag gute 5 Stunden unterwegs. 5 Stunden, die sich gelohnt hatten.

Hier der Link zum Autohaus Barthel.

Altenberger Dom

Im Altenberger Dom hat die Ökomene Tradition

Parkfläche am Haus

Das Straßenschild rechts und links der Busch stehen beim Parken noch im Weg

Wie sollen wir testen, bei der Witterung?

Das Auto ist zwar da, aber draußen ist es arg uselich (für Nicht-Kölner: schlechtes Wetter). Was tun? Selbstverständlich wurde an der Liste all der Dinge, die ins Fahrzeug sollen, gearbeitet und die Bedienungsanleitungen so gut es ging abgearbeitet. Draußen trafen wir immer wieder auf überaus interessierte Nachbarn. Man kennt das ja, wenn da etwas Neues ist, hast du schnell ein paar Zuschauer. Immer nach dem Motto: Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch mal schauen, was da so los ist. Trotz launischem Wetter führte uns der erste Ausflug nach Altenberg ins Bergische Land. Der Ort ist nicht weit entfernt und man kann gleich mal das Einparken üben. Das war dann aber eigentlich nicht nötig, weil der Trafic sich butterweich in die Parklücke manövrieren ließ. Nach einem Spaziergang und einem guten Essen ging es auf den Rückweg. Der erste Eindruck war positiv. Dabei wurde uns aber auch klar, dass das Fahrzeug mit 5 m Länge nicht mehr kurz ist. So bin ich zufrieden mit den „kurzen“ Abmessungen, obwohl wir trotzdem noch bauliche Maßnahmen vornehmen müssen, um den Trafic in den Carport (kommt etwa Mitte April) ohne mehrfaches Rangieren einparken zu können.
Im Moment habe ich das erste Probleme mit der Höhe von 2,05 m. Damit kommen wir kaum in Parkhäuser, die meistens um die 2 m Höhe angeben. Sollte ich mal eins finden (oder auch mehrere), dann werde ich es an dieser Stelle veröffentlichen.

Soweit unsere ersten Eindrücke und das Fazit der ersten Woche: Wenig Probleme im normalen Straßenverkehr, beim Parken kann es das ein oder andere Problem geben. Zum Beispiel im Parkhaus.

Für unseren Carportplan haben wir noch weitere nicht eingeplante Maßnahmen veranlassen müssen:
1. Antrag auf ‘Versetzen eines Straßenschildes’ bei der Stadt Köln,
2. Entfernen eines Beetes mit dem Versetzen der Pflanze an einen anderen Ort und
3. der Carport wird den geänderten Voraussetzungen noch angepasst.

Es bleibt weiter spannend, denn in den nächsten Wochen kümmern wir uns um alles weitere zum Thema Übernachten und Leben im Trafic „Zölli“. Wenn das Wetter es wieder zulässt.

Verfolgen Ralf Zöllner:

Reise-Blogger

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