"Werde ich in diesem Jahr Präsenz-Vorträge halten? Ja, ich werde und zwar müssen die Fallzahlen nach unten und die Impfungen umfangreich durchgeführt sein. Dann mache ich das.

Ansonsten kann ich Videos von meinen Vorträgen für TV-Kanäle anbieten."

Auf meinem YouTube Kanal "Zölli on tour" gibt es aktuell jede Woche ein neues Video. Ab dem 1. April startet mein Reisebericht über unsere Orientreise. Unbedingt mal reinschauen. Die Videos erreicht ihr auch über den Reiter "Videos"

Zölli on tour – Erkundung des Biggesees und die Sauerland Pyramiden

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Langsam aber stetig hatten wir uns auf dem Campingplatz in der Waldenburger Bucht eingelebt. Wir hatten unseren Rhythmus gefunden. Frisch machen im Sanitärgebäude, dann die Brötchen im Rezeptionsgebäude abholen und danach wurde gefrühstückt. In unserem Vorzelt war genug Platz und so konnten wir allmorgendlich unser Frühstück genießen. Dann machten wir uns in aller Regel abfahrbereit, nur nicht an diesem Tag. Claudia wollte nämlich zu Fuß zum Biggedamm, damit wir uns auch einmal dieses Bauwerk ansehen. Wenn man schon mal vor Ort ist, sollte das sicher auf dem Plan stehen. Da die Zeit bereits wieder mal fortgeschritten war, haben wir zuerst den griechischen Imbiss neben dem Campingplatz für die Mittagspause aufgesucht. Neben dem Essen hatten wir natürlich jede Menge Geschichten von unseren Reisen durch Griechenland zu erzählen, ich machte ein wenig griechische Konversation (was noch bei mir vorhanden war) und die Zeit floss dahin. Letztlich waren wir doch im Urlaub und da macht man sich keinen Stress.

Schautafel
Hier gibt es Erklärungen zum Bau des Biggedamms.

Biggedamm

Der Biggedamm mit dem Café Leuchtturm am See in der Mitte

Einmal über den Biggedamm und zurück

Nach einem mächtigen Essen braucht man auch etwas Bewegung und so sind wir dann den Berg nach unten zum Biggesee gegangen. Die kleine Wanderung war zwar unspektakulär, hatte aber dennoch ihren Reiz. Unterwegs fiel uns auf, dass die Wander- und Radwege sehr gut ausgeschildert sind und es zudem viele Informationstafeln zum Biggesee entlang unseres Weges gab.

In der Mitte des Damms kommt man zum Café “Leuchtturm am See”. Hier geht man vorbei oder macht dort Pause. Wir gingen weiter und nahmen am Ende des Damms den linken Weg. So erreichten wir den Anleger der Biggesee Schifffahrt. Ein paar Menschen waren im Wasser zu sehen. ich habe aber nicht überprüft, ob diese Stelle zum Baden geeignet ist. Hier finden Eltern mit Kindern auch einen passenden Spielplatz, so dass sie schon mal nur bis dahin und nicht weiter kommen. Der geteerte Weg führt dann bis zur Straße, die nach Attendorn führt. Da wir unseren Tonnengrill auch mal ausprobieren und nicht immer nur dabei haben wollten, ging es für uns an diesem Tag wieder zurück zum Campingplatz.

Fazit des Tages war, dass das Grillen mit dem Tonnengrill recht schnell ging, die Steaks vom Discounter mit dem Großen L sehr lecker schmeckten und aufgrund der Siliconauflagen die Reinigung des Grills weniger aufwendig war. Den Tag konnten wir mit einem positiven Fazit beenden.

Eine vergebliche Autofahrt und was sonst noch passierte

Galileo Park

Der Galileo Park in den Sauerland Pyramiden, Lennestadt.

Am nächsten Tag geschah nach dem Aufstehen eigentlich nichts Unvorhersehbares. Sozusagen “Same procedure as every day”. Dann machten wir den Fehler zu glauben, dass die Sauerland Pyramiden nicht so weit entfernt sind und vertrödelten den Vormittag.
So kam es, dass wir eigentlich viel zu spät in Richtung Lennestadt fuhren. Wir waren gespannt auf die Sauerland Pyramiden. Damit sind die 7 Pyramiden in Lennestadt gemeint, von denen 4 den Galileo Park beherbergen. Der zweite Fehler war anzunehmen, dass man dafür etwa 1 – 2 Stunden brauchen wird und der Fehler Nummer 3 war, zu glauben dort ein Mittagessen zu bekommen.
Die Fahrt war dann wirklich nicht weit, doch über die Landstraße kam uns die Fahrt wie eine Ewigkeit vor. So erreichten wir den Park erst gegen 15 Uhr. An der Kasse wurden unsere Fragen hilfsbereit und freundlich beantwortet, aber im Resultat waren die Antworten für uns persönlich unbefriedigend. Erstens hatte der Park nur noch 2 Stunden geöffnet und man sollte mit 3-4 Stunden Besuchszeit rechnen. Zweitens gab es Getränke, aber die Speisen waren bis auf ein paar Riegel oder Eis stark dezimiert. Drittens konnte ich keine Auskunft bekommen, ob ich das Bild- und Filmmaterial für YouTube auch benutzen kann. So beschlossen wir. es am nächsten Tag noch einmal zu versuchen und heute zum Hof Biggen (auf diesem Campingplatz waren wir bei unserem zweiten Besuch im Sauerland) zu fahren, um dort im Restaurant “Mit Schmackes” essen zu gehen. Wer deftiges deutsches Essen sucht, das auch nett angerichtet ist, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Zum Schluss – eine Nachtwanderung

Bigge Blick

Romantisches Schauspiel mit Solarenergie: Nachts leuchtet der Bigge Blick.

Wieder auf unserem Stellplatz angekommen, gab es noch ein paar Dinge zu tun, die aber nicht weiter erwähnenswert wären. Mit der einbrechenden Dunkelheit starteten wir unsere Nachtwanderung. Dazu stiegen wir den Berg gegenüber vom Campingplatz nach oben. Unterwegs kamen bereits die Taschenlampen zum Einsatz und wir dachten an die Wölfe, die auch in deutschen Wäldern leben sollten. Es kreuzte aber kein Wolf, kein Bär oder ähnlich gefährliches Tier unseren Weg. Als wir am Bigge Blick ankamen, leuchteten bereits die an ihm installierten LEDs. Unter uns sah man den See und die Lichter der Siedlungen in der Ferne. Was für ein anheimelnder Ort. Kein Wunder, dass wir hier nicht alleine waren. Auch wenn man sich an dem Farbenspiel nicht satt sehen konnte, war es dann doch an der Zeit wieder zurück zum Stellplatz zu gehen.

Alien

Galileo Park: Geheimnisse des Universums, Maya Kultur und mehr.

Besuch des Galileo Parks

Da aufgeschoben nicht aufgehoben ist, starteten wir am nächsten Tag erneut nach Lennestadt. Wir schafften den Weg besser als am Vortag und waren entsprechend früher vor Ort. An der Kasse konnte ich diesmal die Genehmigung für Filmaufnahmen bekommen.
In den vier seit 2009 errichteten Pyramiden findet der Besucher verschiedene Themenbereiche, die durch Sonderausstellungen ergänzt werden. Eine der Pyramiden kann nicht nur für Seminare und Kongresse gemietet werden, sondern auch für Hochzeiten, Familienfeste und was es sonst für Feierlichkeiten gibt. Zwischen den Pyramiden wurde eine Parklandschaft angelegt, die weitere Attraktionen im Außenbereich enthält.
Wir starteten unseren Rundgang in der Pyramide mit der Ausstellung “Phantastische Welten – Perfekte Illusionen”. Man erhält einen Einblick in die Entwicklung der Tricks und Effekte, die im Medium Film verwendet werden. Das sind dann zum Beispiel der Stopptrick, die Rückprojektion, Matte Painting, Stopp-Motion, Green Screen oder Computer Generated Imaginary (CGI). Auf Bildschirmen und Schautafeln werden die einzelnen Verfahren ansprechend behandelt. Es gibt auch die Möglichkeit die ein oder andere Anwendung auszuprobieren.
Im Außenbereich fanden wir dann das Gehege des Nasenbärs (Coati) und für einen kurzen Augenblick war dieser auch zu sehen, bevor er in sein Haus verschwand. Danach folgte das Gehege der Kattas, eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren. In einem kleinen Blockhaus fanden wir eine Ausstellung, die uns die possierlichen Tiere näher brachte.

In der nächsten Pyramide hatten wir die Wahl zwischen der Saurierausstellung im Erdgeschoss oder über die Treppe die Themenwelt “Allein im Universum?” zu besuchen. Wir entschieden uns die Ausstellungen in der Reihenfolge von unten nach oben zu besuchen.

Dinosaurier

Galileo Park: Blick in die Saurier Ausstellung.

Die Saurierausstellung brachte uns viele verschiedene Aspekte der einst so beeindruckenden Tiere näher. Modelle der verschiedenen Arten, Gegenüberstellungen zu heute lebenden Tieren, Berichte über die ersten Knochenfunde und die Entwicklung der Forschung sind nur einige der Beispiele der Präsentation, die den Besucher in eine weit zurückliegende Vergangenheit entschwinden lässt.

Besonders spannend ist dann die Ausstellung zum Thema “Allein im Universum?” gewesen. Verschiedene Alientheorien, diverse Funde, Rätsel der Geschichte und die Mayakultur seien hier stellvertretend für die vielen Aspekte der Forschung und Wissenschaft genannt, die die Ausstellung berücksichtigt. Es ist auch Raum für Theorien Erich von Dänikens, dem Buchautor und Hobbyforscher aus der Schweiz. Mit Sound- und Lichteffekten werden einige der Themen spannend unterstützt.
In der Mitte des kleinen Teichs kann man sich in einer Art Hütte wie Nautilus fühlen und im Container daneben informiert eine Sonderausstellung über den Einschlag eines Meteoriten in Russland. Insgesamt war es für uns ein spannender und abwechslungsreicher Tag im Galileo-Park und ich möchte diesen Beitrag mit der Empfehlung schließen, diesen Park bei einem Aufenthalt im Sauerland unbedingt auf die ToDo-Liste zu setzen.

Hier könnt ihr das passende Video Mit dem Zölli am Biggesee Teil #006 – Vom Biggesee nach Ägypten? finden:

Hier der Link zum Campingplatz Biggesee Camping:

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