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Zurück von der Algarve

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Ein erster Überblick

Sonnenuntergang an der Algarve
Abendstimmung bei Carvoeiro

Hinter uns liegen 15 Tage an der portugiesischen Algarve mit Sonnenschein und vielen Erlebnissen. Warum gerade die Fahrt zum und vom Urlaubsort oft im Gedächtnis haften bleibt, hat nicht selten etwas mit den jeweiligen Umständen auf der Reise zu tun. Deshalb starte ich meinen Bericht mit der Planung dieser Reise, sowie dem Verlauf der An- und Abreise und einigen Anmerkungen zu unseren Unterkünften.

Die Reiseplanung

Auswahl der Unterkunft und des Flugs

Die Planung der Reise orientierte sich an den fotografischen wie auch den filmischen Vorhaben. Deshalb legte ich zuerst fest, wohin die Reise im Einzelnen hingehen sollte. Dabei nutze ich den klassischen Zettel und zum Beispiel Word. Im Internet und den mir zur Verfügung stehenden Reiseführern hole ich mir die Informationen, die ich brauche. Nach der Sammlung von Daten, sortiere ich die einzelnen Zielorte und bringe sie in einen grobe Reihenfolge. Dabei ermittelte ich für den Algarve Trip, dass wir die Unterkunft nicht an einem Ort, sondern an zwei Orten nehmen sollten. Das waren in diesem Fall Carvoeiro und Olhao. Ich verglich die beiden Orte noch mit anderen, aber zum Schluss schienen sie dann doch die beste Wahl zu sein. In Carvoeiro wählte ich das Monte Dourado Resort (3-Sterne Apartment, Selbstverpflegung) und in Olhao das Real Marina & Hotel & Spa (5-Sterne Hotel mit Frühstück).

Parallel suchte ich nach einem passenden Flug, so dass die günstigsten . Es sollte ein Direktflug sein und als mögliche Abflughäfen wählte ich natürlich Köln, sowie Düsseldorf und Frankfurt aus. Wegen der längeren und aufwendigen Anfahrt kamen andere Flughäfen nach kurzer Recherche nicht mehr in Frage. Für die geplante Zeit gab es von Frankfurt nach Faro einen Direktflug der Lufthansa. Da die Business Class pro Person ‘nur’ 368,19 € kostete und ich auch Meilen einlösen konnte, buchte ich den Flug für 2 Personen für 706,92 €. Danach versuchte ich den gleichen Flug noch einmal zu buchen, der nun aber erheblich teurer war. Übrigens kann man vor der endgültigen Buchung kontrollieren, ob der angegebene Preis für das Flugticket das auch der günstigste ist. Zum Beispiel kann man über einem zweiten PC oder dem Handy die Buchung noch einmal versuchen und dann die beiden Preise vergleichen. Bei mir war der Preis für die zweite Buchung immer erheblich höher.

Warum Business Class?

Wir fahren eigentlich lieber mit dem Auto auf Reisen, aber manchmal sind die Distanzen so groß, dass ein Flug die bessere Wahl ist. Dabei nahmen wir immer die Economy Class, weil die Flugzeiten von bis zu 6-7 Stunden auch in der Economy zu ertragen sind.
Dann fand ich ich bei TAP für den Flug nach Lissabon im letzten Jahr einen annehmbaren Preis und so war es auch in diesem Jahr für den Flug von Frankfurt nach Faro mit der Lufthansa.
Dabei bot uns die Business Class folgende Vorteile:
– mehr Gepäck (2 X 8 kg Handgepäck und 2 X 32 KG Aufgabegepäck)
– mehr Beinfreiheit beim Flug und ein freier Nebensitz
– separater und schneller Check-In
– Securfity Fast Lane Nutzung
– Priority Boarding
– Nutzung der Lounge (Ruhe, Arbeitsplatz, Zeitungen, Imbiss usw.)
– Sitzplatzreservierung
– Mahlzeit und Getränke an Bord waren umfangreicher als in der Economy.
Meine Erfahrungen basieren auf den beiden genannten Flügen. Ob die Mehrkosten die Buchung rechtfertigen, muss jeder selbst entscheiden und die Kosten schwanken je nach Airline und Zielort. Für uns hatte es den Vorteil, dass wir in die Koffer und dem doppelten Handgepäck alle unsere Sachen und die Technik ohne viel Nachzudenken verstauen konnten. Übrigens kann man sich weitere Infos dazu bei Global Traveller auf YouTube oder deren Homepage Global Traveller ansehen.

Den Mietwagen buche ich erst später

Die letzte Buchung war der Mietwagen, den ich fast immer über den ADAC buche. Dazu gebe ich mir einen meiner Erfahrung nach günstigen, aber realistischen Preis vor. Dann beobachte ich in unregelmäßigen Abständen die Angebote. Für Portugal hatte ich mir einen Preis zwischen 25 und 30 Euro gesetzt. Den fand ich dann einen Monat vor dem Abflug. Für 410,40 € gab es einen Renault Clio oder ein entsprechendes Fahrzeug. Das waren 27,36 € pro Tag und ein annehmbarer Preis. Danach kann man die Buchung beim ADAC immer kostenlos stornieren und neu buchen, sollte man später ein günstigeres Angebot finden. In unserem Fall war das dann nicht der Fall.
Den Tagesplan werde ich zu der Reise in einem weiteren Artikel veröffentlichen.

Die Anreise

S11

Die S-Bahn fuhr noch pünktlich

Wir waren rechtzeitig an unserer S-Bahn Haltestelle und die S-Bahn war pünktlich. Im Hauptbahnhof kamen wir so zeitig an, dass wir und ein kleines Frühstück kauften und dann den Durchsagen folgend dorthin gingen, wo der vordere Teil des Zugs ankommen sollte. Als dieser ebenfalls pünktlich bereitstand, wir aber nicht einsteigen konnten, fragen wir einen der Zugbegleiter auf dem Bahnsteig. Der uns nun wieder zum hinteren Teil des Zuges schickte, wo wir letztendlich unsere reservierten Plätze fanden.

Technische Störungen ab Köln

Der Zug bestand aus zwei Zügen, wie ich das von den meisten ICE-Zügen kannte. Obwohl die beiden Zugteile noch aneinander gekoppelt werden mussten, konnten wir trotzdem schon einsteigen. Bis dahin stimmte der Zeitplan, wäre der Zug auch losgefahren. Technische Probleme hieß es in einer Durchsage, sei die Ursache, so dass er erst um 9:11 Uhr statt 8:55 Uhr losfuhr. Nun musste er aber wegen den technischen Problemen erst in die andere Richtung fahren, so dass beim einzigen Halt in Siegburg die Verspätung bereits 25 Minuten betrug. Dann stand er in Montabaur wegen technischer Probleme, dann hielt er unplanmäßig in Limburg oder in der Nähe (habe mir den Ort leider nicht notiert) und kam im Fernbahnhof Frankfurt Airport mit über 1 Stunde Verspätung an. Übrigens war der vorherige ICE auf dieser Strecke ausgefallen, somit hätte eine frühere Abfahrt in diesem Fall sicherheitshalber mehr als eine Stunde früher sein müssen. Thank you for travelling with Deutsche Bahn, kann ich dazu nur sagen.

Können wir den Flieger überhaupt noch bekommen?

Es folgte eine schweißtreibende Hetzerei durch die langen Gänge des Frankfurter Flughafens. Denn statt der vorgesehenen 2 Stunden 11 Minuten blieb uns nun noch etwas mehr als eine Stunde bis zum Abflug. Am Check-In für die Business Class sagte man uns, dass dieser wegen einem merkwürdigen Gegenstand gesperrt sei. Wir hatten noch die Wahl zum First Class Check-In zu gehen oder es bei der Economy Class zu versuchen. Da die Economy näher war, gaben wir unsere Koffer dann am Check-In Automaten der Economy Class ab, was wegen dem Gewicht nun nicht ohne Kommentar des Personals abging. Endlich waren die Koffer auf die Reise geschickt und wir hasteten zur Sicherheitskontrolle. Dort wollte ein Mitarbeiter der Security Firma nun alle technischen Geräte mit Elektronik begutachten. Das war aber nicht seine Schuld, sondern die Röntgenanlage hatte alle Fotokameras, Mikros usw. erfasst, die man jetzt wohl besser schon vorab vorzeigen sollte. Das war doch beim letzten Flug aber noch nicht?

In letzter Minute beim Boarding

Am Boarding Schalter kamen wir um 11:32 Uhr an, 28 Minuten vor dem Abflug. Dank dem Priority Boarding konnten wir direkt zum Bus gehen. Ab da lief alles normal und wie gewohnt ab. Wegen der eingeplanten Lounge hatten wir uns nur ein kleines, schnelles Frühstück gehabt und freuten uns natürlich auf das Essen im Flugzeug. Das ernährte zwar keinen erwachsenen Kofferträger, aber war besser als nichts. Immerhin war es umfangreicher und stilvoller als in der Economy Class. Der reine Flug dauerte dann 2:40 h und so waren wir (endlich mal) pünktlich um 14 Uhr in Faro. Die Übernahme des Gepäcks war etwa um 14:30 Uhr und wäre schneller gegangen, wenn wir unsere Koffer bei der First Class abgegeben hätten. Das war dann aber auch Jammern auf hohem Niveau.

Ist der Kaffee teuer in Portugal?

Der Flughafen in Faro ist vergleichsweise sehr klein und damit auch angenehm wegen der kurzen Laufwege. Wir genehmigten uns in einer Bar am Flughafen einen Cappuccino und einen Kakao (zusammen 7,10 €) und dachten „ganz schön teuer in Portugal“. Später konnten wir feststellen, dass der Kaffee in Portugal sehr viel weniger kostet als in Deutschland. Der nächste Weg sollte uns zu Hertz führen, auf dem Weg kauften wir bei Vodafone erst noch eine SIM-Karte für Portugal.

Jeep

Unseren Jeep nannten wir wegen dem Kennzeichen “Uzi”

Wir upgraden den Mietwagen

Um 15:15 Uhr kamen wir bei Hertz an. Da dort nichts los war, wurden wir sofort bedient. Man bot uns ein Upgrade auf einen Jeep für 120,00 € netto an, was wir nach kurzer Beratung annahmen. Somit wurde aus einem Peugeot 208 ein Jeep Renegate. Eines der Fahrzeuge, die ich schon immer mal fahren wollte. Zu dumm, dass erst einmal das Navi nicht funktionierte. Übrigens funktionierte das Navi mit Telefon App während der Reise dann doch, der Mitarbeiter wusste das wohl nicht. Da wir immer unser eigenes Navi dabei haben, kam nun dieses zum Einsatz und das funktionierte einwandfrei.

Was erwartet uns in Carvoeiro?

Bevor wir in Carvoeiro ankamen, kauften wir die notwendigen Lebensmittel im Pingo Doce ein. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir die Rezeption des Monte Dourado Ressorts. Dort verlief alles freundlich und schnell. Von unserem Apartment waren wir vom ersten Augenblick an begeistert. Wir haben erst alles Nötige ausgepackt, noch kurz geduscht und dann sind wir zu Bert essen gegangen. Der konnte bald kein Ende mehr finden, um über die Widrigkeiten eines Restaurantbesitzers in Carvoeiro zu berichten. Danach spazierten wir durch das lebendige, nächtliche Carvoeiro. Was folgte war das obligatorische Arbeiten am Computer und dann gings ins Bett.

Die Rückreise

Am Morgen erst früh wach geworden, gefroren und dann um 8:30 Uhr endlich aufgestanden. Noch geduscht und dann erst mal runter zum Frühstück. Danach wurden die Koffer gepackt, dann folgte das Prozedere der Abreise am Counter. Nach dem Auschecken ging es zum Flughafen wir gaben den Wagen bei Hertz ab. Alles wurde mit portugiesischer Freundlichkeit ausgeführt und war schnell erledigt. Es funktionierte alles beängstigend zügig, denn danach mussten wir noch 30 Minuten warten bevor der Check-In Schalter der Lufthansa öffnete.

Ein absolut entspanntes Boarding in Faro

Nach dem Check-In sagte man uns, wir sollten die Lounge nicht überbewerten, sie habe den Charme eines Schwimmbades und einer Arztpraxis, jedenfalls so etwas dazwischen. Ja, die Lounge hatte dann nicht die Eleganz wie man es für die Business Class oder First Class erwartet. Aber es gab zu essen und trinken, war sauber und die Ruhe gegenüber der Halle draußen war sehr wohltuend. Leider hatten wir die bessere Lounge dank der Deutschen Bahn in Frankfurt vor unserem Hinflug verpasst. In der Folge kamen wir pünktlich zum Boarding und konnten rasch die Plätze A und C in der Reihe 3 (B ist in der Business Class auf diesem Flug immer frei) belegen. Der Flug war mit wenigen Turbulenzen sehr ruhig und die Landung perfekt.

Wir haben viel Zeit in Frankfurt

Wir waren zu früh und schleppten das schwere Gepäck nun durch den nicht enden wollenden Frankfurter Flughafen. Dabei hätten wir nur nach Terminal 1 groß A Ausschau halten müssen, dann über die lange Brücke gehen müssen und wir wären im Squaire gewesen. Im Gegensatz zum Hinflug hatten wir das andere Extrem “zu viel Zeit”. Im Squaire befinden sich viele Büros, sowie einiges an Gastronomie und ein REWE Markt. Dort ist auch die DB Reiseauskunft und der Zugang zum Fernbahnhof darunter.

Auch auf der Rückfahrt herrschte Chaos im Zug

Diesmal hatten wir zünftig im Paulaner gegessen und nahmen dann den Zug um 22:09 Uhr. Trotz der Durchsagen war vielen nicht klar, in welchen Zugteil sie mussten. So suchten einige im vorderen Teil des Zuges ihre Reservierungen, während diese aber im hinteren zu finden waren. Wir hatten Schwierigkeiten unser schweres Gepäck abzustellen, da hierfür alles belegt war. Etliche Reisende hatten ihr Gepäck nicht in der oberen Ablage sondern auf dem Nebensitz platziert. Deswegen waren viele Sitzplätze belegt und wir mussten erst um einen Platz bitten (wir hatten diesmal nicht reserviert). Den Kölner Hauptbahnhof erreichte der Zug dann pünktlich und die S-Bahn hatte auch keine Verspätung. So endete ein schöner Aufenthalt an der Algarve wieder im heimischen Köln.

Monte Dourado Resort in Carvoeiro

Monte Dourado

Monte Dourado Resort in Carvoeiro – Tennisplatz

Carvoeiro liegt im Westen von Faro, verteilt sich über mehrere Hügel, wovon einer der Monte Dourado ist. Dort befand sich auch unser Apartment im Monte Dourado Resort. Die Anlage hat 3 Sterne und ist auch bei näherem Hinsehen gepflegt. Die Wohneinheiten verteilen sich über mehrere Bereiche mit jeweils mehreren Häusern um einen Pool herum. Jedes Haus hat im Erdgeschoss und darüber je ein Apartment. Insgesamt war für jeden Bewohner genügend Platz vorhanden. Wir wohnten im Erdgeschoss mit direktem Zugang zum Pool. Unser Apartment hatte 2 Schlafzimmer (wir nutzten nur eines davon), 2 Bäder, eine Küche und ein großes Wohnzimmer mit Essecke und Kamin. Die Küche war für Selbstversorger sehr gut ausgestattet. Die beiden Bäder waren in einem mit Dusche, WC und Waschbecken ausgestattet und im größeren Bad gab es statt der Dusche eine Duschwanne. Im Außenbereich hatten wir eine Terrasse mit Tisch und 6 Stühlen. Um den Pool standen ausreichend Liegen zur Verfügung, so dass es an nichts fehlte. Der Pool war zwar klein, aber man konnte in ihm durchaus auch schwimmen. Da der Wagen in unmittelbarer Nähe stand (20 bis 30m Fußweg), hatten wir mit den üblichen Kleinigkeiten, wie die Parkplatzsuche, keine Zeit verloren. Wir hatten uns dort wirklich richtig wohl gefühlt.

Real Marina Hotel & Spa in Olhao

Olhao ist ca. 15 km vom Flughafen Faro in östlicher Richtung entfernt. Hier ist das Gelände flach und der Ort ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern.

Freundlicher Empfang im 5 Sterne Domizil

Hotel Real Marina

Unser Hotel in Olhao

Unser Hotel in Olhao war das Real Marina und Spa, dass uns bei unserem Aufenthalt in Olhao vor zwei Jahren aufgefallen war. Damals standen wir vor dem Gebäude, nun wohnten wir darin. Bei Temperaturen über 30°C war die Kühle der Eingangshalle sehr angenehm. Die Begrüßung an der Rezeption war freundlich und weniger kühl, man konnte sie herzlich nennen. Nach den Formalitäten der Anmeldung und einigen Erklärungen zum Haus, konnten wir unser 30 qm großes Zimmer beziehen. Da das Apartment in Carvoeiro mit seiner zur Verfügung stehenden Fläche gut doppelt so groß war, mussten wir uns nun erst einmal eingewöhnen. Staufläche war ausreichend vorhanden, das Bett war groß und auch das Bad hatte eine angenehme Größe. Täglich wurden die Betten gemacht, ein Schokoladentäfelchen gab es auch täglich, um den Aufenthalt zu versüßen. Auf dem recht großen Balkon war lediglich die Möblierung für das Arbeiten am Laptop wenig geeignet.

Ausblick mit interessanten Beobachtungen

Unser Ausblick reichte von etwas Meer bis über die gesamte Stadt. Die etwas entfernte Baustelle störte uns nicht und das Brachgelände neben dem Hotel wurde von uns nur als Wohnmobilstellplatz und Parkplatz wahrgenommen. Dort versuchten sich ein paar Männer mit dem Einweisen der Fahrzeuge etwas Geld zu verdienen. Diese im Grunde recht überflüssige Tätigkeit kann man aber in vielen Ortschaften Südeuropas beobachten. Die Polizeistation nebenan reagierte jedenfalls nicht darauf. Wir konnten auch beobachten, dass immer mal der ein oder andere versuchte bei den Wohnmobilisten zu betteln. Das ging aber alles recht friedlich vonstatten.
Im Hotel gab es die üblichen Spa- und Unterhaltungsangebote, einen großen Frühstücksraum (eher ein Saal) und mehrere Restaurants, sowie den in 5 Sterne Hotels üblichen Service. Von den Fahrstühlen hatte man einen Blick auf das „Pooldeck“ mit einem ordentlich großen Pool und den Jachthafen. Alles war dezent und bei den hohen Temperaturen angenehm kühl. Nur die Klimaanlage mussten wir von Kühlschrank auf Raumtemperatur zurückstellen. Das Hotel ist auch auf Radfahrer und Wanderer eingestellt und bietet für das internationale Publikum ein reichhaltiges Büffet am Morgen.

Zum Thema Frühstück gab es noch ein besonderes Erlebnis(zum Schmunzeln)

An unserem Abreisetag war der Empfang am Eingang zum Frühstücksraum mal wieder besonders freundlich. Das lag nicht an unserer Abreise, sondern an dem besonders zuvorkommenden Angestellten. Seine Kollegen waren aber deswegen nicht weniger freundlich. Wir bekamen unseren Tisch und nahmen Platz. Dann wurde uns Kaffee und Milch gebracht und wir versorgten uns danach am Büffet. Während des Essens fiel mir wieder mal die fleißige Elster auf. Das war eine eifrige Mitarbeiterin, die immer dafür sorgte, dass auch ja kein dreckiges Geschirr auf den Tischen verbleibt. So war sie immer auf der Suche nach den Dingen, die den Gast behindern könnten und natürlich auch störten. Als ich gerade meinen Toast mit Belag und ein Müsli parallel aß, war sie plötzlich wieder da. Ich hatte nur kurz von dem rechts von mir platzierten Müslischälchen gelassen und biss hungrig in meinen Toast, da erkannte sie, dass hier etwas nicht mehr gebraucht wurde. Ich spürte nur den Luftzug eines eilig an mir vorbei gleitenden Arms und den Schatten auf meinem Toast, halb über meinem Essen. Dann nahm ich wahr, wie mein Müsli, wo sich noch ein Rest in der Schale befand, über den Tisch schwebte und ich urplötzlich wach war. Kurz fragte ich mich, was das denn soll. Bevor ich mir aber eine Antwort geben konnte, sagte ich immer noch ganz überrascht von dieser Attacke: “Stop, don’t do this – breakfast’s not finished!”. Flugs landete das Schälchen wieder an seinem angestammten Platz und die gute Elster flog davon. “Sorry” hörte ich noch, dann konnte ich weiter essen. Ein paar Tage zuvor hatten wir mal beide den Tisch verlassen und da hatte sie wohl gedacht, dass wir gegangen seien. Jedenfalls war unser gesamter Frühstückstisch neu eingedeckt. So hatten wir dann nochmal neu gefrühstückt. Das war dann aber auch das kleinste und das einzige Problem beim Frühstück in diesem 5 Sterne Hotel.

Anmerkung:

Das war nun fast die letzte Reise in Hotels, im nächsten Jahr sind wird mit dem Kompanja auf Tour.

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